
Angenehme Temperaturen sorgen für Behaglichkeit. Deshalb ist der Schutz vor Hitze bei einem Wintergarten mindestens genauso wichtig wie der vor Kälte. Unter direkter Sonneneinstrahlung in Süd- und Westlage kann die Temperatur im Wintergarten um 10, 20, ja 30 °C höher sein als draußen. Angenehm im Winter - aber im Sommer ?
Übermäßige Wärme- und Kälteentwicklung vermeiden Sie durch wärmedämmende Profile und Verglasung, durch Belüftung und Schattierung, durch Bodenisolierung und Heizung.
Die Kombination dieser Klimatisierungselemente bringt das ganzjährige Wohnbehagen.
Die isolierende Dach-Verglasung ist eine 32 mm starke Zweischeiben-Verglasung aus speziellem Wärmeschutzglas. Im Dachbereich ist die innere der beiden Scheiben immer aus Verbundsicherheitsglas. Auf Wunsch kann auch Schallschutzglas eingebaut werden.
Für die Belüftung stehen grundsätzlich 4 Möglichkeiten zur Verfügung
1. Querlüftung
Luftaustausch durch gegenüberliegende Zu- und Ablüfter.
2. Diagonallüftung
Luftaustausch durch diagonal eingesetzte Zu- und Ablüfter.
3. Dauerlüftung
Luftaustausch über Dachfenster oder spezielle Ablüfter.
4. Fensterlüftung
Luftaustausch durch gegenüberliegende Fenster- und Türöffnungen.
Eine Beschattung des Wintergartens ist unbedingt zu empfehlen, da bei direkter Sonneneinstrahlung die Belüftung alleine nicht ausreicht für ein behagliches Raumklima.
Grundsätzlich stehen zwei Beschattungsvarianten zur Verfügung:
Beschattung mittels Markise, oder durch Sonnenschutzglas.
Fundamente müssen aus statischen und wärmetechnischen Gründen frostfrei gegründet werden, also 80-100 cm tief. Die Bodenplatte sollte feuchtegeschützt und wärmegedämmt sein. Der Fußbodenbelag kann aus Steinplatten oder keramischem Material bestehen.
Die Heizung sollte schnell reagieren, da in einem Solar-Bau die Temperaturen sehr schnell wechseln. Heizkörper, die an die Hausanlage angeschlossen sind, reagieren am besten auf den Wechsel von Wolken und Sonne, Tag und Nacht.